szmmctag

  • Neuer Blog

    So, der neue Blog ist jetzt live.

    http://www.zarminapenner.com/blog

    Wenn Sie mögen, sehen wir uns dort.

    Herzliche Grüße,
    Zarmina Penner

  • Umgezogen

    Liebe Leser,

    meinen neuen Blog finden Sie in Kürze unter
    www.zarminapenner.com.

    Herzlich,
    Zarmina Penner

  • "Einfach" umgesetzt

    Neulich bin ich auf Circle Health in Großbritannien gestossen und siehe da, es geht auch anders.

    Circle Health ist ein Netzwerk von Kliniken (www.circlehealth.co.uk), die von Heilberuflern (Ärzten, Krankenschwestern und anderen) mitgestaltet sind. Jede Klinik ist nicht nur von ihnen mitgestaltet, zum Teil gehört die Klinik ihnen auch und sie wird auch durch sie geführt. Diese radikale neue Vorgehensweise hat dazu beigetragen, dass eine ganze Menge Leidenschaft und Herzblut in der Unternehmung zu spüren ist. Eigentum ist etwas anderes. Viele endlos Diskussionen entfallen einfach. Die neueste Klinik ist Circle Bath, die zusammen mit Star-Architekten entworfen wurde. Die NHS ist dabei, d.h. das ist keine Sonder-Designer-Klinik für Privatzahler oder Ähnliches. Sie ist für Jedermann.

    Das ist ein Beispiel dafür, dass es nicht nur anders, sondern durchaus auch besser geht.Da haben sich einige mutige Personen nicht von ihrem Weg abbringen lassen und eine klare Vision "einfach" umgesetzt. Einfach so.

    Inspiration ist alles.

    Schöne Grüße vom Isartor,
    Zarmina Penner

  • Die Hygiene der Atmosphäre

    Je mehr Erfahrung ich im Berufsalltag sammele, desto mehr weiß ich eines: Es könnte alles so einfach sein.

    Und manchmal ist es auch einfach. Es gibt Sitzungen, in denen wirklich ein wertvoller Austausch stattfindet. In denen es wirklich nur um die Sache geht und darum wie gemeinsam eine Lösung gefunden werden kann. Kein egogetriggertes Gehabe, kein Machtkampf und kein Wort zuviel. Zwischen einer entspannten und entspannenden Einleitung, die allein dazu dient, den Teilnehmern zu signalisieren, dass alles gut ist und wird und einer abschliessenden Ausleitung, in der Aufgaben und Meilensteine fest gemachten werden, wird alles Wesentliche besprochen. Hat man dieses Denk- und Verhaltensniveau in seinem Unternehmen erreicht, kommt der Rest fast von alleine.

    Wenn es eine Aufgabe gibt, die das Seniormanagement als Moderator und Coach inne hat bzw. haben sollte, dann ist es für die „Hygiene der Atmosphäre“ zu sorgen. Zunächst bei sich im Geiste und dann im Umfeld. Innovation und Kreativität ist ein urmenschliches Bedürfnis. Werden sie gebremst, werden wir langsam aber sicher krank. Wir müssen nur die richtige Atmosphäre für Innovation und Kreativität schaffen, damit sie in Form von Inspirationen entstehen und gedeihen können. Alles andere ist Zeit- und Ressourcenverschwendung.

    Inspiration ist alles.

    Schöne Grüße vom Isartor,
    Zarmina Penner

  • Gute Köpfe

    Letzte Woche besuchte ich einen Kongress über „die Kunst des Wirtschaftens“. Veranstaltet wurde der Kongress von den Heiligenfeld Kliniken in Bad Kissingen. Eine interessante Sache. Ich fand es schade, dass ich nur den ersten Tag erleben konnte. An dem Tag war das Thema das Wirtschaften an sich, und weniger das Wirtschaften im Gesundheitsmarkt oder die Gesundheit. Es sprachen Vertreter des Fachs aus Deutschland (z.B. Günter Faltin, Claus Eurich) und Österreich (z.B. Josef Riegler).

    Als ich ging, waren mir zwei Dinge klar geworden:
    Erstens, es gibt eine ganze Reihe von ausgezeichneten Köpfen und Denkern in Deutschland bzw. in Europa, die im Hintergrund gute und hilfreiche Werke hervorbringen. Sie denken nicht nur, sie tun auch etwas. Auch gibt es bereits konkrete und praktische Vorlagen zum Handeln. Das machte mir Mut. Wenn in unseren Kreisen auf hohem Niveau gedacht wird, dann tiefgehend, praktisch und unpretentiös. Wie schon mehrmals gesagt, an Ideen mangelt es nicht. Und Nike hat es am besten weitergeführt: Just do it.
    Zweitens, die nächste Generation des Wirtschaftsdenkens ist mit mehr „Wert“ versehen. Sie ist bereits vorgedacht und in Ansätzen auch vertieft. Es gibt gute Möglichkeiten und Wege aus der Wirtschaftskrise. Auch das machte Mut und Hoffnung.

    Meine Schlussfolgerung war, dass in Zukunft bei geschäftlichen Überlegungen nicht nur Aspekte wie die technologische Machbarkeit, die Nutzbarkeit und Funktionalität eines Angebots und ein Geschäftsmodel, das aufgeht, eine Rolle spielen werden. Das sind lediglich Startvoraussetzungen.

    In Zukunft werden Angebote danach bewertet, ob und mit welcher Qualität sie ZUSÄTZLICH folgendes anbieten:
    - Einen Wert für die Gesellschaft im Sinne der Förderung der Gesellschaft (z.B. grundlegende Ansätze für die Ernährungsproblematik in Zusammenhang mit den Zivilisationskrankheiten etc)
    - Einen Wert für die Umwelt und die Natur im Sinne von Nachhaltigkeit (z.B. Schonung von Ressourcen oder nachhaltige therapeutische Ergebnisse und Beiträge zur Verbesserung der Lebensqualität etc)
    - Einen kulturellen Wert und einen Wert für die Förderung von Spiritualität (z.B. Einsatz von Spiritualität und Kunst in der Heiltherapie oder Förderung von jungen namenlosen Künstlern etc)

    Das nennt man, um die Kongress-Referenten zu zitieren, die öko-soziale Marktwirtschaft, im Gegensatz zur heutigen traditionellen Marktwirtschaft. Ansätze davon sieht man schon hier und da. Die Zukunft ist schon da. Das Wirtschaften und der Wettbewerb werden komplexer, aber auch interessanter. Das fühlt richtig und richtig gut an.

    Inspiration ist alles.

    Schönen Gruß vom Isartor,
    Zarmina Penner

  • Ideen im Sumpf

    Erlauben Sie mir, heute mit Ihnen laut nachzudenken:

    Inspiration ist alles, jedoch braucht sie auch einen fruchtbaren Boden, wenn aus der Inspiration etwas Greifbares entstehen soll. Eine Innovation. Idealerwise eine Verbesserung der bestehenden Situation in irgendeiner Form für die beteiligten Menschen. Der unfruchtbare Boden ist die nächste Barriere, wenn die Inspiration einmal da ist.

    Ich denke zurzeit intensiv darüber nach, was Implementationsbarrieren sind und wie man sie überwinden kann. Wie kann man mehr Ideen tatsächlich nutzen? Wie können wir Implementierungsstaus auflösen und Ideen in den Innovationsprozess besser überführen und implementieren? Vor allem in unseren Kliniken treten wir oft lange an Ort und Stelle.
    Denn ich stelle wiederkehrend fest, dass es an Ideen oft nicht mangelt. Alle Menschen haben Ideen. Praktisch denkenden Menschen zum Beispiel gewinnen ihre Ideen in der haptischen Erfahrung mit Gegenständen, andere Menschen eher vielleicht beim abstrakten Nachdenken und andere wiederum beim entspannten Nichtdenken. Ideen gibt es genug und sie sind auch oft im Ursprung positiv und menschenfreundlich. Und dann kommen die Barrieren.

    Einige davon sind, denke ich, gut. Sie zwingen dazu, die Idee weiter zu entwickeln, sie zu prüfen und vor allem zu prüfen, ob das eigene Commitment zur Idee stark genug ist, ob es gesunden Widerstand aushält. Es sind die „niederen Beweggründe“, die die Barrieren ungesund und so schwierig machen. Leider ist in unserer Marktwirtschaft ein niederer Beweggrund bereits fest im Entscheidungsprozess eingebaut. Finanzielle Interesse gehen vor menschlichen Interessen. Punkt. Der Entscheider braucht einen festen, starken und reifen Charakter, um finanzielle und menschliche Interessen zumindest auf die gleiche Ebene zu stellen und wenn es sein muss, menschliche Interessen sogar höher zu stellen. Andere niederen Beweggründe sind die zutiefst menschlichen wie zum Beispiel Neid, Misgunst und übles Nachrede, die aus den Barrieren einen Sumpf erzeugen, in dem jeder Implementationsversuch hoffnungslos stecken bleibt.

    Vor diesem Hintergrund kommt es mir fast so vor, als müssten wir drei Dinge mindestens tun, um Implementationsstaus aufzulösen:
    • Ideenkeime besser auffangen
    • Starke Menschen an die Spitzen von Unternehmen setzen
    • Sümpfe trocken legen

    Die Arbeit, die danach kommt, das heißt Ideen durch einen mehr oder weniger strukturierten Innovationsprozess zu schicken und Dinge damit zu verändern, ist dagegen fast reine Fleiß- und Organisationsarbeit.

    Inspiration ist alles.

    Schönen Gruß vom Isartor,
    Zarmina Penner

  • Eine kleine Revolution

    Bayer Diabetes Care hat unlängst für eine kleine Revolution in der Diabetes-Selbstdiagnostik gesorgt.

    Bayer ist es gelungen, die Errungenschaften der Konsumelektronik für das Management von Diabetes zu verwenden, genauer gesagt zum Vorteil der Patienten selbst. Das Produkt heisst CONTOUR USB und ist ein Blutglukose-Monitoring-Gerät mit USB-Anschluss.

    Wie Sie wissen, ist bei Diabetes das Halten des Blutzucker-Spiegels im Normbereich das A und O. Auch ist es wichtig für die Patienten und für die Betreuer der Patienten, die gemessenen Werte genau zu verstehen, d.h deren Bedeutung für das Management der Krankheit zu erfassen. Das Gerät bringt daher die gemessenen Blutwerte über eine Applikation, die auf dem Stick gespeichert ist, in Verbindung mit Vergleichsdaten und Trends im Netz. Die Software macht so ein Langzeit-Tracking und –Analyse der Werte möglich. Das Gerät ist für den einzelnen Patienten vorgesehen. Resultate können jedoch leicht zusammengestellt und an die betreuenden Ärzte elektronisch gesandt werden. Das Gerät verwendet ladbare Batterien, damit der Patient damit mobil sein kann.

    Meiner Ansicht nach ist das Besondere am Gerät, dass die Ernsthaftigkeit der Messvorgangs erhalten bleibt und gleichzeitig eine angenehme und gewohnt einfache Umgangsweise möglich ist. So als würde man sein Mobiltelefon nutzen. Genial einfach und naheliegend. Mut zur Einfachheit.

    Inspiration is alles.

    Schöne Grüße vom Isartor,
    Zarmina Penner

  • Auf Kleinigkeiten kommt es an

    Auf meinen beruflichen Reisen durch Deutschland habe ich letzte Woche die Klinik Heiligenfeld in Bad Kissingen besucht und war begeistert. Ich hatte schon viel gehört und ich wollte selbst sehen und nachspüren, ob das so stimmt. Ich habe festgestellt, dass dort „das Wie“ im Alltag genauso eine große Rolle spielt wie „das Was“. Der Bereich Kunsttherapie hätte sogar jeden ernsthaften Künstler begeistert. Wunderschöne Bilder waren zustande gekommen. Alle Materialien waren liebevoll geordnet und gepflegt. Besonders beeindruckt hat mich der kostenlose Wellnessbereich für die Mitarbeiter, den sie während der Arbeitszeit nutzen dürfen. Kostenlos und während der Arbeitszeit. Revolutionär. Auf Kleinigkeiten kommt es an.

    Suchen Sie einen Benchmark für die psychosomatische Behandlung (alle Behandlungen sind aus meiner Sicht im Prinzip psychosomatisch) und Menschenfreundlichkeit im Klinikbetrieb? Dann schauen Sie dorthin.

    Inspiration ist alles.

    Schöne Grüße vom Isartor,
    Zarmina Penner

  • Unabsichtlich zu schwer

    Ich denke oft darüber nach, dass wir uns nicht da Leben unabsichtlich zu schwer machen, besonders wenn wir es besonders gut machen wollen. Jedes Mal, wenn ich irgendeine Serviceeinrichtung besuche und erlebe, habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, Feedback zu geben. Über Gutes und nicht so Gutes. Lob wird gern angenommen, wenn auch etwas schüchtern und manchmal ohne jegliche Reaktion. Kritik, auch positiv formuliert und mit allen Schikanen, wird abgewehrt, sofort. Auf Feedback kommt Feedback darüber, warum es so ist und auch so sein muss. Dabei ist das Kundenfeedback die direkteste und billigste Art, Hinweise zu bekommen, auf das, was nicht stimmt und auf das, was noch sein könnte. Wenn wir unsere Emotionen in den Griff bekommen würden -und da schliesse ich mich auch mit ein- dann wäre es ein Einfaches, tagtäglich Inspiration frei Haus geliefert zu bekommen.

    Inspiration ist alles.

    Schöne Grüße vom Isartor,
    Zarmina Penner

  • Zum Thema Wohlbefinden

    ...und andere Wellness-Themen siehe bitte http://www.wellnessverband.hpserver.org/blog/
    Dort finden Sie den Jubiläumsblog des Deutschen Wellnessverbands.
    Bis nächste Woche.

    Schönen Gruß vom Isartor,
    Zarmina Penner

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